Deutschland, Februar 2026. Der Immobilienmarkt zeigt eine deutlich stärkere Differenzierung als in den Boomjahren zuvor. Während hochwertige Immobilien in gefragten Lagen stabile Preise erzielen, geraten sanierungsbedürftige Bestandsobjekte zunehmend unter Druck.
Besonders entscheidend sind energetischer Zustand, Modernisierungsgrad und Mikrolage. Käufer prüfen genauer und kalkulieren Sanierungskosten realistisch ein. Immobilien mit Modernisierungsstau verzeichnen teils deutliche Preisabschläge.
Für die Immobilienbewertung bedeutet das eine stärkere Objektbezogenheit. Vergleichswerte allein reichen nicht mehr aus. Zustand, Energiekennwert und Vermarktungsdauer müssen stärker berücksichtigt werden.
In Metropolregionen bleibt die Nachfrage robust. In strukturschwächeren Regionen verlängern sich hingegen die Verkaufszeiten deutlich. 2026 ist ein Jahr der realistischen Preisfindung.
Fazit: Qualität schlägt Lage allein. Wer verkaufen möchte, sollte Zustand und Dokumentation professionell aufbereiten.